Weihnachtskrippen schmücken das Weihnachtsfest. Verschiedene Holzarten bieten faszinierenden Weihnachtsschmuck. Die Kinder lieben es ganz besonders, sich mit der Weihnachtsgeschichte zu beschäftigen. Holz gilt als unbeschadeter Stoff für Krippen. Die Krippenfiguren werden handgefertigt oder gekauft.
Bereits wenige Tage vor Heiligabend wird die Holz-Weihnachtskrippe aufgestellt. Ganz besonders die Kinder mögen es dabei zu helfen, die Holz-Weihnachtskrippe mit den Figuren aufzustellen. Die bekannten Figuren der Weihnachtskrippe sind Jesus, Maria, der Vater Josef, der Ochse, Esel sowie die Hirten und Schafe dürfen auf keinen Fall fehlen. Natürlich finden auch die drei Weisen aus dem Morgenland, und zwar Balthasar, Melchior und Caspar ihren Platz in der Weihnachtskrippe. Gold, Myrrhe und Weihrauch tragen diese als Geschenk dahin. Und selbst der Elefant und das Kamel begleiten diese Heiligen Drei Könige. Je nach Geschmack können die Figuren beliebig erweitert werden. Das Anmalen der Weihnachtskrippe gefällt den Kindern. So kann bereits Anfang der Adventszeit mit dem Bemalen und dem Aussuchen der passenden Figuren dieses Weihnachtssymbols begonnen werden.
Am Heiligabend, und zwar am 24.12. eines jeden Jahres, wird dann das Christuskind in die Wiege gelegt. So bleibt die Krippe manchmal sogar bis Februar des Folgejahres in der adventlich geschmückten Wohnung stehen. Das Gleiche gilt für die Kirche, in öffentlichen Gebäuden oder auch an besonderen Orten. In den meisten Fällen erfolgt, das zur Seite stellen der Krippe, nach dem Heiligen Drei Königsfest, das am 6. Januar ist. Dieser besondere Weihnachtsschmuck verschwindet somit bis zur erneuten Adventszeit. Bereits seit der Barockzeit gelten Krippen als besondere Symbole, ein Beginn der Erzählung von Jesus und der Suche nach der Herberge. Die Heilige Familie im Stall von Bethlehem, mit dem Jesuskind in der Krippe. Die Geburt Jesu Christi wird mittels der Weihnachtskrippe verkündet und dargestellt. Zeitweise existierten Verbote, eine Weihnachtskrippe aufzustellen. So mitunter bekannt aus den Zeiten von Josef II, der Kaiserin Maria Theresia und dem Erzbischof Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld.